Geburtstag – und plötzlich war da nur noch Dankbarkeit

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Warum ich mein Alter heute nicht mehr verstecke – sondern stolz darauf bin.

Es gibt Geburtstage, die sind laut.

Und es gibt Geburtstage, die sind still.

Mein Geburtstag in diesem Jahr gehörte zu den stillen. Und gerade deshalb hat er mich tief berührt.

Früher war mein Geburtstag für mich vor allem eines:

„Schon wieder ein Jahr älter.“ 🙈

Wenn mich jemand nach meinem Alter fragte, antwortete ich zwar – aber nicht besonders gern. Manchmal hätte ich die Zahl am liebsten verschwiegen. Als würde sie etwas über meinen Wert oder meine Möglichkeiten aussagen.

Dieses Jahr ist etwas Erstaunliches geschehen.

Zum ersten Mal spüre ich keinen Widerstand mehr gegen mein Alter.

Im Gegenteil.

Ich bin stolz darauf. 😀 Nicht wegen der Zahl selbst, sondern weil jedes einzelne Jahr zu dem Menschen beigetragen hat, der ich heute bin.

Jedes Jahr steht für Erfahrungen, für Tränen und Lachen, für Abschiede und Neubeginne ,  für Menschen, die mein Herz berührt haben, und für Wege, die ich ohne sie niemals gegangen wäre.

Vielleicht beginnt wahre Reife genau dort: Wenn wir aufhören, unsere Lebensjahre zu verstecken, und stattdessen erkennen, dass sie unser größter Schatz sind.

Früher war ein neues Lebensjahr für mich oft mit gemischten Gefühlen verbunden. Wieder ein Jahr älter. Wieder ein Stück Zeit vergangen. Unausgesprochen schwang manchmal die Frage mit: Wie viele Jahre bleiben noch?

Diesmal war alles anders.

Während wir gemeinsam gefeiert haben , spürte ich plötzlich etwas, das ich lange nicht mehr empfunden hatte: Frieden.

Mein großer Geburtstagswunsch war : einmal wieder über einen echten Flohmarkt bummeln zu können. In München wurde mir dieser Wunsch erfüllt.

Zwischen alten Dingen, die bereits viele Geschichten erlebt haben, fiel mein Blick auf eine Figur des heiligen Christophorus.

Ich musste lächeln.

Der Schutzpatron der Reisenden.

Derjenige, der Menschen sicher durch tiefe Wasser trägt.

Plötzlich hatte ich das Gefühl, dass auch mein eigenes Leben genau das war: eine Reise. Keine gerade Straße. Kein perfekter Weg. Sondern Flüsse, Umwege, Stürme, glückliche Momente, Abschiede, Neuanfänge und unzählige Begegnungen.

Ich dachte an mein Leben als Apothekerin.

An meinen Weg in die energetische Arbeit.

An Menschen, die gekommen und gegangen sind.

An Schmerz.

An Heilung.

An Zweifel.

An Wunder.

Und auf einmal war da keine Angst mehr vor einer größeren Zahl auf dem Geburtstagskuchen.

Da war nur noch Dankbarkeit.

Dankbarkeit dafür, dass ich all das erleben durfte.

Dankbarkeit dafür, dass mich jeder Abschnitt zu der Frau gemacht hat, die ich heute bin.

Vielleicht ist genau das ein Geschenk des Älterwerdens.

Nicht, dass wir immer stärker oder schneller werden.

Sondern dass wir beginnen, unser Leben nicht mehr nach den Jahren zu zählen, sondern nach den Erfahrungen, die unsere Seele reicher gemacht haben.

Ich glaube, wir dürfen lernen, Geburtstage nicht als Erinnerung an unsere Vergänglichkeit zu sehen.

Sondern als Erinnerung daran, wie reich unser Leben bereits geworden ist.

Der heilige Christophorus fährt nun mit mir nach Hause.

Vielleicht nicht zufällig.

Vielleicht erinnert er mich jedes Mal daran, dass wir alle getragen werden – auch dann, wenn wir den Weg vor uns noch nicht kennen.

Und vielleicht ist das die schönste Erkenntnis dieses Geburtstags:

Nicht die Anzahl unserer Jahre entscheidet über den Wert unseres Lebens.

Sondern die Liebe, die wir gegeben haben.

Der Mut, immer wieder aufzustehen.

Und die Dankbarkeit, mit der wir zurückblicken.

„Ich bin nicht trotz meines Alters stolz auf mich – sondern wegen des Weges, den jedes einzelne Lebensjahr in meine Seele geschrieben hat.“

❤️

Was hat dich das Leben gelehrt, wofür du heute von Herzen dankbar bist?

Alles Liebe für Euch und habt eine schöne, erfüllte Woche!

Eure Sha Elara / Petra 

 

 

3 Kommentare

  1. A belated Happy Birthday to you dear Petra! So schön, dass es dich gibt! Ich bedanke mich herzlich für deine in tätiger Liebe gegebenen Hilfestellungen, gespeist aus deinen vielen Erfahrungen und Ausbildungen.

  2. Liebe Petra,
    das kann ich absolut bestätigen!
    Liebe, Mut und Dankbarkeit.
    Was mich das Leben gelehrt hat: Vertrauen in meine geistige Führung. „Es gibt immer einen Weg!“
    Danke für dein Sein und deine segensreiche Tätigkeit,
    herzbewegt; JUtta

  3. Als ihr Ehemann habe ich viele ihrer Erlebnisse miterlebt, es macht Freude, mit meiner Frau durchs Leben zu gehen.
    Einfach schöne Erlebnisse. Ich bin stolz auf meine Frau.

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