🌞 Wenn das Licht auch in der Leere wirkt
Es gibt Zeiten, da fühlen wir uns leer, kraftlos und erschöpft. Alles scheint zu viel, selbst das, was uns normalerweise Freude schenkt. Schlaf ist unruhig, der Körper spannt, die Muskeln krampfen, und die Seele fühlt sich ausgelaugt. In solchen Momenten fragt man sich: „Wo ist mein Licht geblieben? Bin ich noch in der Lage, etwas zu geben?“
Genau in solchen Augenblicken offenbart sich eine Wahrheit, die wir im Alltag oft übersehen:
Das Licht fließt nicht aus unserer eigenen Kraft – es fließt durch uns.
🌀 Die Erfahrung der Leere
Leere wird von vielen als bedrohlich empfunden. Wir wollen sie schnell füllen: mit Aktivität, Gedanken, Ablenkung. Doch in der spirituellen Sicht ist die Leere ein heiliger Raum. Sie ist das Gefäß, das bereitsteht, um neu gefüllt zu werden. Nur wenn wir uns erlauben, leer zu sein, kann das Licht der Quelle wirklich in uns einströmen.
Leere bedeutet nicht „Versagen“. Sie bedeutet, dass unser System nach einer Pause ruft – nach einem Innehalten, damit wir wieder auftanken können.
🌟 Wenn wir trotzdem für andere wirken
In dieser Woche habe ich erfahren, wie es ist, aus der Leere heraus trotzdem Liebe zu schenken. Meine Tochter brauchte Kraft, und ich fühlte mich eigentlich zu schwach, um „zu geben“. Doch ich habe mein Herz geöffnet, einfach Licht durch mich hindurchfließen lassen – ohne Anstrengung, ohne eigenes Machen.
Und genau das geschah: Die Kraft floss. Nicht meine, sondern die der Quelle. Ich durfte Kanal sein.
Das hat mir gezeigt: Wir müssen nicht immer stark sein, um für andere da zu sein. Gerade in unserer menschlichen Schwäche wirkt das Licht am reinsten, weil wir nicht mehr „selbst machen“ wollen, sondern uns einfach öffnen.
🌿 Was wir daraus lernen können
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Erschöpfung ist kein Feind, sondern ein Hinweis: „Du musst dich nicht mehr anstrengen – lass dich tragen.“
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Leere ist kein Mangel, sondern ein heiliger Raum – das Gefäß für neues Licht.
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Liebe schenken braucht keine Kraftleistung. Sie braucht nur die Bereitschaft, das Herz zu öffnen.
Wenn wir dies erkennen, verwandelt sich auch unser Blick auf uns selbst: Wir müssen nicht immer stark, perfekt oder voll Energie sein. Unsere Würde und unser Wert bestehen nicht darin, was wir „leisten“, sondern darin, dass wir Lichtwesen sind – getragen von einer Quelle, die niemals versiegt.
✨ Einladung an dich
Vielleicht fühlst du dich gerade auch müde, ausgebrannt oder leer. Dann erinnere dich: Auch in diesem Zustand bist du Licht. Du musst nicht kämpfen, du musst nicht „funktionieren“. Öffne einfach dein Herz – und die Kraft wird durch dich fließen, für dich selbst und für andere.
🌸 Abschluss-Mantra
„Ich muss nicht stark sein, um Licht zu geben.
Ich öffne mein Herz – und die Quelle wirkt.
Ich bin getragen.
Ich bin geführt.
Ich bin Licht.“
Ich hoffe, dass ich Euch ein wenig Kraft und Verständnis für eure eigenen Belange schenken konnte.
Ich wünsche Euch eine gute und vielleicht auch etwas erholsame Woche. Ich freue mich, dass ich diese Zeit meinen Enkelkindern widmen darf.
Eure Sha Elara – Petra


2 Antworten
Herzlichen Dank. Ich habe es probiert und es ist sehr wohltuend!
Ich versuche es!!..