Es gibt Phasen im Leben – und im Wirken –, da verändert sich nicht nur das Was, sondern vor allem das Wie.
In den letzten Jahren hat sich meine Arbeit still, aber grundlegend gewandelt. Nicht durch eine neue Technik. Nicht durch eine spektakuläre Methode. Sondern durch eine tiefere Erkenntnis: Heilung geschieht nicht durch mehr Tun, sondern durch stimmige Ordnung.
Früher – wie viele von uns – war auch mein Zugang stärker geprägt vom Lösen: Konflikte erkennen, Muster benennen, Blockaden bearbeiten, Themen aufdecken. Das hatte seinen Platz. Und es war wichtig. Doch mit der Zeit zeigte mir mein eigenes System – und das meiner Klient:innen – etwas anderes.
👉 Je sicherer der Raum, desto weniger muss „gemacht“ werden.
Heute arbeite ich nicht mehr an Menschen.
Ich arbeite mit dem System – und oft genügt es, dass es sich wieder erinnert, wie Regulation funktioniert.
Was bedeutet das konkret?
Statt in Geschichten einzutauchen, richte ich den Fokus auf die zentrale Achse:
Nervensystem, innere Ordnung, Verbindung zwischen Kopf, Herz und Körper.
Wenn diese Achse sich reguliert, reagieren Symptome, Emotionen und alte Themen oft von selbst. Nicht dramatisch. Sondern leise. Nachhaltig. Würdevoll.
Ich erlebe immer häufiger Sitzungen, die ruhig sind. Klar. Unaufgeregt.
Und genau darin liegt ihre Tiefe.
✨ Heilung braucht keine Intensität – sie braucht Sicherheit.
Viele Menschen kommen heute mit einem überreizten System:
zu viel Information, zu viel Analyse, zu viel Verantwortung, zu viel „Ich muss noch…“.
Mein Ansatz setzt hier nicht noch eins drauf. Er nimmt Druck heraus.
Denn ein System, das sich sicher fühlt, beginnt von selbst zu regulieren.
Das ist keine Passivität.
Es ist eine andere Form von Wirksamkeit.
Ich sehe meine Rolle heute weniger als „Behandlerin“ und mehr als Hüterin eines klaren Raumes.
Ein Raum, in dem nichts erzwungen wird.
Ein Raum, in dem das System entscheiden darf, was jetzt dran ist – und was nicht mehr.
Viele Klient:innen beschreiben danach nicht ein großes Aha-Erlebnis, sondern etwas viel Wertvolleres:
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innere Ruhe
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Klarheit
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ein Gefühl von „Ich bin wieder bei mir“
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weniger Symptome, ohne dass wir sie direkt bearbeitet hätten
Und genau das ist für mich der Kern meiner neuen Arbeitsweise.
Diese neue Arbeitsweise bedeutet jedoch nicht, dass frühere Methoden „falsch“ geworden sind.
Im Gegenteil: Ich trage einen breiten Erfahrungsschatz – von tiefgehender Konfliktarbeit bis zu strukturierten energetischen Interventionen.
Der Unterschied liegt heute nicht im Können, sondern in der Wahl.
Je nach Mensch, Thema und Stabilität des Systems entscheide ich gemeinsam mit meinen Klient:innen, welcher Zugang im Moment stimmig ist.
Manche Systeme brauchen zuerst Ordnung und Sicherheit.
Andere sind bereit für eine gezielte Klärung alter Themen.
Heilung ist kein starres Konzept. Sie ist individuell – und sie darf sich dem Menschen anpassen, nicht umgekehrt.
Ich arbeite heute nicht nach einem festen Schema, sondern aus einer klaren inneren Führung heraus – zum Wohl des jeweiligen Systems.
🌿 Ordnung heilt. Präsenz wirkt. Sicherheit reguliert.
Diese Veränderung ist nicht nur eine persönliche Entwicklung – sie ist auch eine Antwort auf die Zeit, in der wir leben.
Wir brauchen keine weiteren Konzepte, die Menschen erklären, was alles nicht stimmt.
Wir brauchen Räume, die ihnen zeigen, dass ihr System grundsätzlich zur Heilung fähig ist.
Heute darf Heilung leiser sein.
Weniger erklärend.
Weniger eingreifend.
Und dafür umso echter.
Wenn du dich nach Begleitung sehnst, die nicht überfordert, sondern sammelt –
wenn du spürst, dass dein System keine weiteren Antworten braucht, sondern einen sicheren Raum –
dann bist du hier richtig.
Heilung beginnt dort, wo dein System aufhört, sich verteidigen zu müssen.
Häufige Fragen zu meiner Arbeitsweise
Arbeiten Sie noch mit intensiver Klärung und tiefergehenden Methoden?
Ja. Ich verfüge über ein breites Spektrum an energetischen und seelischen Arbeitsweisen.
Welche Methode zum Einsatz kommt, entscheidet sich individuell – abhängig vom Menschen, seinem System und dem, was im Moment stimmig und tragfähig ist.
Manche Prozesse brauchen zunächst Ordnung und Sicherheit, andere eine gezielte Klärung. Beides hat seinen Platz.
Was, wenn ich nicht weiß, welche Form der Begleitung für mich richtig ist?
Das ist vollkommen in Ordnung. Klarheit entsteht oft erst im gemeinsamen Raum.
Im Gespräch zeigt sich, was dein System im Moment braucht – du musst nichts vorbereiten oder wissen.
Meine Aufgabe ist es, den passenden Rahmen zu halten und dich dort abzuholen, wo du gerade stehst.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Ich bin für alle Eure Fragen offen.
Eure Sha Elara / Petra

