Die Loyalität, die uns bindet……

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Durch deine Anmeldung stimmst Du zu, dass ich Dir meine Blogbeiträge per Mail zusende und Deine angegebenen Daten zu diesem Zweck verarbeite. Du kannst diese Einwilligung jederzeit mit einem Klick widerrufen und Dich aus dem Newsletter austragen. In diesem Fall werde ich Deine Daten löschen und Du erhältst keine Blogbeiträge mehr.

🌕 Die Loyalität, die uns bindet – wie alte Schwüre unsere Freiheit begrenzen

Manchmal spüre ich in einer Sitzung eine stille Schwere im Raum – eine Energie, die sich nicht einfach auflösen will.
Sie hat oft nichts mit dem heutigen Leben zu tun, sondern stammt aus längst vergangenen Zeiten: aus Eiden, Gelübden oder unausgesprochenen Versprechen, die Generationen überdauern.


Alte SchwĂĽre im modernen Leben

Viele von uns tragen noch unbewusste Loyalitäten in sich.
Vielleicht stammt sie aus einer Familie, in der Gehorsam über alles ging, oder aus einer Zeit, in der man treu bis zum Ende sein musste – einem Menschen, einem System, einer Idee.
So entstehen innere Programme wie:
„Ich darf nicht widersprechen.“
„Ich muss stark sein.“
„Ich darf mich nicht befreien, sonst verrate ich jemanden.“

Diese Sätze wirken wie unsichtbare Fäden. Sie halten uns in Beziehungen, Jobs oder Mustern, die eigentlich längst zu eng geworden sind.
Wir merken es daran, dass unser Körper reagiert – durch Druck im Brustraum, Enge im Hals, Spannung im Becken – oder dass Entscheidungen plötzlich schwerfallen.


Treue oder Fessel?

Treue ist ein hoher Wert.
Sie schenkt Beständigkeit, Vertrauen und Halt.
Doch wenn Treue zur Fessel wird, erstickt sie die Lebendigkeit.
Dann bleiben wir aus Pflicht, wo unser Herz schon längst fortgehen möchte.
Oft kommt die Frage: „Wem bin ich da eigentlich treu?“
Den Eltern? Den Ahnen? Einer vergangenen Liebe?
Oder einem Ideal, das mich längst überfordert?

Wahre Treue entsteht erst, wenn sie auch mir selbst gilt.
Dann darf ich loyal sein – aber ohne mich zu verlieren.


Der Moment des Erwachens

Viele Menschen berichten, dass sie in einem bestimmten Moment erkennen: „Ich kann so nicht mehr.“
Dieser Satz ist kein Scheitern, sondern ein Erwachen.
Er markiert den Augenblick, in dem eine alte Loyalität ihr Ende findet.
Manchmal fließen Tränen – nicht aus Schmerz, sondern aus Erleichterung.
Denn wir mĂĽssen niemanden verraten, um frei zu sein.
Wir dĂĽrfen dankbar wĂĽrdigen, was war, und dennoch unseren eigenen Weg gehen.


Ein kleines Ritual zum Loslassen

Wenn du spürst, dass dich ein alter Schwur oder eine Schuldbindung festhält, probiere dieses einfache Ritual:

  1. Nimm ein Band oder einen Faden in deine Hände.
    Sieh darin all das, was dich noch bindet.

  2. Atme tief und sage leise:
    „Ich ehre, was war, und ich löse, was mich hält.“

  3. SpĂĽre, wie dein Atem weicher wird.
    Vielleicht magst du das Band anschließend in fließendes Wasser legen oder verbrennen – als Zeichen der Wandlung.

Die Wirkung entsteht nicht durch das Tun, sondern durch die bewusste Entscheidung:


Ich wähle Freiheit in Liebe.


Die neue Form der Loyalität

Wenn wir alte Eide auflösen, bleibt ein freier Raum zurück.
Er fĂĽllt sich nicht mit Leere, sondern mit Leichtigkeit.
Wir beginnen, auf neue Weise treu zu sein – treu dem Leben, treu unserem Herzen.
Dann wird Treue zu einer Kraft, die uns trägt, nicht bindet.
Sie heiĂźt:

„Ich bleibe in Liebe mit allem, was war,
und gehe zugleich meinen eigenen Weg.“


🌸 Seelen-Mantra

„Ich ehre, was war,
und ich löse, was mich hält.
Ich bin treu meinem Herzen.
Ich lebe frei – in Liebe.“

Liebe Leser, Ihr seht, dass es viele Beeinflussungen in Eurem Leben geben kann, die Euch gar nicht bewusst sind. 

Ich sehe es als meine Aufgabe diese zu benennen, ins Bewusstsein zu bringen und in Liebe gemeinsam zu verabschieden.

Jeder Mensch darf in seiner ureigenen Energie leben,  die lieben Ahnen dürfen ihre Energien bei sich behalten.

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende und eine glückliche neue Woche!

Eure Sha Elara – Petra

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Teilen:

Ähnliche Artikel