Das Metallband um meinen Kopf – Eine Meditation mit unerwarteter Botschaft

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Das Metallband um meinen Kopf- ein karmisches Muster

Manchmal gehen wir in eine Meditation mit einer bestimmten Erwartung. Wir hoffen auf Licht, Frieden, schöne Bilder oder eine liebevolle Botschaft für unseren Weg.

So ging es auch mir.

In einer geführten Meditation öffnete sich zunächst ein tiefer innerer Raum. Doch statt Leichtigkeit erschien plötzlich ein völlig anderes Bild: Ein enges Metallband umschloss meinen Kopf. Es war vorne fest verschlossen und drückte mit großer Kraft. Aus meinem Oberkopf ragten zwei Metalldrähte – einer rechts, einer links – wie Antennen oder Verbindungen zu etwas Unsichtbarem.

Gleichzeitig tauchte ein Wort auf:

„Gefallener Engel.“

Über mir standen lichtvolle Wesen, die mich betrachteten. Doch statt Freude oder Geborgenheit spürte ich Enge, Druck und Schmerz. Heftige Kopfschmerzen begleiteten die Meditation und hielten noch lange danach an.

In den folgenden Tagen war ich ungewöhnlich traurig, niedergeschlagen und kraftlos. Die Meditation hatte etwas berührt, das tiefer lag als die eigentliche Übung.

Als ich das Erlebnis später mit Kolleginnen aus der Aurachirurgie besprach, kam sofort eine Vermutung auf: ein altes karmisches Muster. Bilder von einer Kopfpresse, einem Schädelbrecher oder anderen historischen Formen der Unterdrückung standen plötzlich im Raum. Ich hatte schon ein karmisches Muster während meiner Ausbildungsszeit gelöst, die Belaastung war verschwunden. Dass mich jetzt ein noch tieferes und heftigeres Muster traf, damit hatte ich nicht gerechnet.

Interessanterweise wäre ich selbst gar nicht auf diese Idee gekommen.

Wir arbeiteten mit der Lösung alter Eide, Gelübde und Bindungen. Das Metallband wurde symbolisch geöffnet und entfernt. In dem Moment geschah etwas Bemerkenswertes:

Ich konnte wieder frei atmen. Mir war die Schwere der Belastung gar nicht so bewußt gewesen.

Der Druck im Kopf verschwand nahezu vollständig.

Es war, als hätte jemand ein viel zu enges Korsett gelöst, das ich unbewusst getragen hatte.

Doch die Geschichte war damit noch nicht zu Ende.

Am nächsten Tag kehrte das Gefühl teilweise zurück. Nicht mehr so stark, aber deutlich spürbar. Es zeigte mir, dass manche Muster nicht mit einer einzigen Erkenntnis verschwinden. Manche Schichten möchten mehrfach gesehen, gewürdigt und losgelassen werden.

Also setzte ich mich erneut hin.

Ich wiederholte die Auflösung, ließ grün-goldenes Licht durch meinen Kopf strömen und nahm meine Klangschale zur Hilfe. Die Schwingungen breiteten sich durch meinen ganzen Körper aus und schienen besonders den Bereich zu erreichen, in dem zuvor die Enge gesessen hatte.

Heute ist das Metallband verschwunden.

Die Kappe, die ich noch auf meinem Kopf wahrnahm, habe ich in meiner Vorstellung abgenommen und fortgeworfen.

Ob morgen noch etwas davon übrig ist, werde ich sehen.

Vielleicht geht es bei solchen Erfahrungen gar nicht darum, sofort die endgültige Antwort zu finden. Vielleicht zeigen sie uns lediglich einen nächsten Schritt auf unserem Weg.

Manche alten Prägungen lösen sich wie Nebel im Sonnenlicht.

Andere verabschieden sich Schicht für Schicht.

Für mich bleibt die Erkenntnis:

Wo Enge war, darf wieder Weite entstehen.
Wo Druck war, darf wieder freies Denken möglich werden.
Und wo einst alte Fesseln wirkten, darf heute das eigene Licht seinen Platz einnehmen.

Manchmal zeigt uns eine Meditation nicht das, was wir uns wünschen.
Sondern genau das, was gesehen werden möchte.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und eine gute Woche!

Eure Sha Elara / Petra

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