Was Klangschalen und Symbole mich gelehrt haben
Manchmal finden uns Erkenntnisse dort, wo wir sie am wenigsten erwarten.
In den letzten Tagen durfte ich meiner Schwiegertochter ( www.klangschale-akademie.de )beim Auspacken, Wiegen und Sortieren ihrer neuen Klangschalen helfen. Die Schalen waren per Luftfracht direkt aus Nepal angekommen und sollten ihren Platz in der Klangschalen-Akademie finden, die sie gegründet hat.
Während wir arbeiteten, erzählte sie mir von der Herstellung der Schalen, von den unterschiedlichen Größen, Klängen und Einsatzmöglichkeiten. Ich erfuhr, dass die besonders wertvollen Mondschalen nur von einem Meister bei Vollmond gefertigt werden. Dass Chakrenschalen einen einzelnen Ton tragen, während große Klangschalen mit ihren Ober- und Untertönen ganze Klangräume öffnen können. Dass ihre Schwingungen helfen sollen, Stress abzubauen und innere Blockaden sanft zu lösen.
Interessant fand ich das alles durchaus.
Doch wirklich neugierig wurde ich erst, als mein Blick auf die Symbole im Inneren der Schalen fiel.
Da waren das Om-Zeichen, die Blume des Lebens, die Buddha-Augen, Darstellungen von Liebenden und andere Symbole, die ich bislang eher als dekorative Elemente betrachtet hatte.
Auf meine Frage erklärte mir Eszter, dass eine Qigong-Gruppe festgestellt hatte, dass genau das Symbol ihrer Gemeinschaft die stärksten und harmonischsten Schwingungen erzeugte. Diese Aussage ließ mich aufhorchen.
Denn ich gebe offen zu: Die Arbeit mit Symbolen habe ich immer mit einer gewissen Skepsis betrachtet. Zu oft werden Symbole verwendet, ohne dass wirklich nachvollziehbar ist, was sie bewirken sollen.
Also begann ich zu testen.
Mit meiner gewohnten Art, Energien wahrzunehmen und zu messen, überprüfte ich die verschiedenen Klangschalen. Dabei stellte ich fest, dass die Symbole tatsächlich einen deutlichen Unterschied machten.
Je nach Symbol veränderte sich die Schwingungsqualität spürbar.
Manche Schalen wirkten bereits im Ruhezustand sehr kraftvoll. Andere entfalteten ihre besondere Energie erst beim Anschlagen. Wieder andere fühlten sich für mich eher neutral an.
Besonders überrascht war ich von der Schale mit dem Om-Zeichen. Sie erzeugte für mich die stärkste Resonanz. Es war, als würde ihre Schwingung unmittelbar mit meiner eigenen in Verbindung treten.
Andere Menschen würden vermutlich eine ganz andere Schale wählen.
Während ich die Schalen in den Händen hielt, wurde mir bewusst, wie oft wir Menschen auf Worte achten und wie wenig auf die stille Sprache der Symbole. Dabei begegnen sie uns überall – auf Schmuckstücken, Bildern, Karten, in Kirchen, Tempeln oder sogar in unseren Träumen. Manche ziehen uns magisch an, andere stoßen uns ab, ohne dass wir genau erklären könnten warum.
Vielleicht tragen Symbole eine Art Erinnerung in sich. Vielleicht sprechen sie Ebenen in uns an, die jenseits des Verstandes liegen. Was auch immer die Erklärung sein mag – an diesem Nachmittag zwischen Kartons, Klangschalen und neugierigen Fragen habe ich verstanden, dass Resonanz nicht nur durch Klang entsteht. Manchmal genügt bereits ein einziges Zeichen, um etwas in uns zum Schwingen zu bringen.
Und genau das scheint mir die eigentliche Erkenntnis zu sein:
Nicht jedes Symbol spricht jeden Menschen gleichermaßen an.
Symbole sind keine bloße Dekoration.
Sie tragen Informationen, Bedeutungen und vielleicht sogar Schwingungsmuster in sich, die mit unserem eigenen inneren Feld in Resonanz gehen können.
Ob wir das nun spirituell, psychologisch oder energetisch betrachten möchten, bleibt jedem selbst überlassen.
Für mich hat diese Erfahrung jedenfalls etwas verändert.
Ich werde die Symbolarbeit künftig mit anderen Augen betrachten.
Nicht, weil ich plötzlich alles glaube.
Sondern weil ich erlebt habe, dass etwas geschieht.
Dass Resonanz entsteht.
Dass manche Zeichen uns berühren, während andere uns völlig kaltlassen.
Vielleicht liegt darin ein kleiner Hinweis für unseren Alltag:
Achte darauf, welche Bilder, Symbole und Zeichen dich anziehen.
Nicht weil sie gerade modern sind.
Sondern weil sie etwas in dir zum Klingen bringen.
Denn manchmal beginnt Erkenntnis genau dort, wo etwas in Resonanz geht.
Wie bei einer Klangschale.
Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
Eure Sha Elara / Petra


Ein Kommentar
Liebe Petra,
sehr spannend! ich hatte mir aus Nepal auch eine Klangschale mitgebracht. Außen sind eine Menge Symbole, innen ist eins, dessen Bedeutung ich leider nicht kenne.
Herzbewegte Grüße, Jutta